Zweiter Rorategottesdienst des Advents 2016 in der
Markuskirche am Freitag, den 9. Dezember ab 6.00 Uhr
Am Freitag, den 9. Dezember feierten Dechant Mag. Engelbert Hofer und Kaplan Mag. Dr. Krzysztof Kranicki gemeinsam mit der Gemeinde mit Beginn um 6.00 Uhr den zweiten Rorategottesdienst des Advents 2016 in der Stadtpfarrkirche St. Markus. Trotz des frühen Zeitpunktes in der hereinbrechenden Morgendämmerung, dem liturgischen Sinn dieser Gottesdienste entsprechend, kommen stets zahlreiche Menschen in die Kirche um die besondere, eindrucksvolle Stimmung im vom Schein der Altarkerzen und einer die Verbindung zum Osterfest herstellender, vieler kleiner Osterkerzen beleuchteten Gotteshaus mitzuerleben und auch auf diese Weise im Verlauf des Advent dem Weihnachtsfest entgegenzugehen.
Das Wort Rorate bildet den Beginn des lateinischen Satzes Rorate caeli desuper welcher übersetzt „Tauet, Himmel, von oben“ bedeutet und aus dem Alten Testament, genauer gesagt dem Buch des Propheten Jesaja, Kapitel 45, Vers 8, stammt. Das Volk Israel erwartete besonders in schweren Zeiten seiner Geschichte wie dem Babylonischen Exil das Kommen eines Erlösers auf dessen Ankunft verschiedene prophetische Texte hinweisen.
„Schweigen für den Frieden“
am Sonntag, den 18. Dezember, den
4. Adventsonntag, ab 18.00 Uhr im Markussaal
Treffen für alle, die den Frieden in dieser Weise stiften wollen
„Schweigen für den Frieden“ hat heute im Markussaal sehr viele Menschen versammelt. In der Vorstellungsrunde konnte man über Flucht, Sehnsucht nach Frieden und Dankbarkeit hören. Berührende Minuten des Schweigens haben wir mit der Agape, kleinen Weihnachtsgeschenken und freudigen Gesprächen abgeschlossen.
Kinderchristmette am Heiligen Abend mit von einem
Streicher-Ensemble der Musikschule Wolfsberg gespielten
Weihnachtsliedern sowie einem Kinderkrippenspiel ab 16.30 Uhr
Am späten Nachmittag des 24. Dezember mit Beginn um 16.30 Uhr feierte Dechant Mag. Engelbert Hofer in der Markuskirche die alljährliche Kinderchristmette zu der sich auch in diesem Jahr wieder viele Eltern und Großeltern mit deren Kindern und Enkel sowie zahlreiche weitere Gläubige einfanden. Liturgisch ersetzt sie in gewisser Weise den Weihnachtsgottesdienst am Hl. Abend, Missa in Vigilia, stellt selbst jedoch keine Messfeier dar, sondern vielmehr eine Vorbereitung für die spätere häusliche Weihnachtsfeier wobei ein von den MI-MA-Kindern (Ministranten und Markusspatzen) gestaltetes Krippenspiel den Schwerpunkt bildet, also der Inhalt des Weihnachtsevangeliums nach dem Evangelisten Lukas von den Kindern schauspielerisch dargebracht wird. Die Probearbeiten für das vorbildlich umgesetzte Krippenspiel haben die Religionslehrerinnen Frau Heike Pöcheim und Frau Martha Radl gemeinsam mit Pfarrsekretärin und Leiterin der MI-MA-Gruppe Frau Claudia Cufer übernommen.
Mit verschiedenen Weihnachtsliedern musikalisch gestaltet wurde die Feier von einem kleinen Streichorchester der Musikschule Wolfsberg unter der Leitung von Frau Mag. Annemarie Haring , schon vor deren Beginn spielte ein Streichquartett Musik von Arcangelo Corelli und Johann Sebastian Bach, und zwar Corellis Weihnachtskonzert in g-Moll sowie Bachs bekanntes „Jesus bleibet meine Freude“ aus seiner Kirchen-Kantate „Herz und Mund und Tat und Leben“, BWV 147.
Nicht vergessen darf man hier auch Herrn Prof. Mag. Josef Barth der den Verlauf der Kinderchristmette mit einer digitalen Spiegelreflexkamera und einem Beamer für alle gut sichtbar auf einer Großbild-Leinwand zeigte. Zudem beeindruckte er die Anwesenden mit einer sehr interessanten Präsentation bekannter Destinationen des Lavanttals, zusammengestellt aus etlichen eigenen Aufnahmen.
Nach dem Krippenspiel wurden die Fürbitten vorgetragen und das Gebet des Herrn gesprochen. Die Feier endete, wie könnte es anders sein, mit dem von allen voll Freude gesungenen berühmten Weihnachtslied „Stille Nacht, heilige Nacht“.
Christmette in der Heiligen Nacht
am Samstag, den 24. Dezember
in der Markuskirche ab 22.00 Uhr
Am 24. Dezember, in der Hl. Nacht, feierte Dechant Mag. Engelbert Hofer in der Markuskirche, beginnend um 22.00 Uhr, mit der Gemeinde die Christmette, traditionell auch „Engelamt“ genannt. Sie wird in Wolfsberg noch vor Mitternacht begangen, gehört aber dennoch liturgisch bereits zum Christtag, den 25. Dezember, man spricht hierbei von der Ersten Weihnachtsmesse (Missa in nocte). Dieser folgen als Zweite Weihnachtsmesse (Missa in aurora) das in Wolfsberg allerdings nicht gefeierte „Hirtenamt“ in der Morgendämmerung und schließlich als Dritte Weihnachtsmesse (Missa in die) der Festgottesdienst am Tag.
Der 24. Dezember beginnt mit der Matutin (Messe am Morgen, eigentlich Nachtgebet im Stundengebet), in den frühen Abendstunden, dem Hl. Abend im eigentlichen Sinn, findet sich liturgisch schließlich ein weiterer Gottesdienst, die Missa in vigilia (Vigil von Weihnachten) der in der Markuskirche gleichsam durch die daselbst um 16.30 Uhr beginnende Kinderchristmette ersetzt wird.
Gestaltet wurde die Messfeier in diesem Jahr durch Volksgesang und einer Orgeleinlage während der Kommunion.
Die Christmette endete gesanglich mit dem von allen mit Orgelbegleitung in großer Freude gesungenen berühmten Weihnachtslied „Stille Nacht, heilige Nacht“.