Erntedankfest am Sonntag, den 2. Oktober ab 10.00 Uhr
Am ersten Sonntag im Monat, den 2. Oktober, wurde in der Pfarre Wolfsberg das Erntedankfest gefeiert um für die Ernte des Jahres Dank zu sagen. Die Feier sollte eigentlich wie jedes Jahr um 10.00 Uhr am Weiherplatz beginnen wo traditionell die Erntegaben gesegnet werden und schließlich ein Festzug über den Hohen Platz zur Markuskirche stattfindet. Aufgrund regnerischen Wetters musste dieser Teil leider entfallen weshalb die gesamte Feier im Rahmen des Erntedankgottesdienstes, zelebriert von Dechant Mag. Engelbert Hofer, in der Markuskirche stattfand. Im Zuge der Segnung der Erntegaben hielten die anwesenden Ministranten einen ursprünglich für den Weiherplatz vorgesehenen, schönen Textvortrag bei welchem zu jedem aus Papier gefertigten Buchstaben des Wortes Erntedank ein hierzu passender, kurzer Text gelesen wurde.
Wie jedes Jahr nahmen auch diesmal Vertreterinnen und Vertreter verschiedener Abordnungen und Vereine an der Feier teil, nämlich der Feuerwehr, der Brauchtumsgruppe Wolfsberg-Lavanttal, der Trachtengruppe sowie die Frauen der „Goldhauben“ und die Männer des Abwehrkämpferbundes.
Musikalisch gestaltete die Messfeier der Männergesangsverein (MGV) Wolfsberg.
Die folgenden Stunden galten dem beliebten Nudelfest im Innenhof des Pfarrhofs und im Markussaal. Dabei konnte man aus verschiedenen Nudelvarianten wie etwa Kärnternudel wählen, natürlich gab es auch Süßspeisen und Kaffee.
Herr Mag. Bernhard Wagner
Gottesdienst in der Markuskirche
Nudelfest im Großen Markussaal und im Innenhof des Pfarrhofs
im Anschluss an den Erntedankgottesdienst
Abend der Barmherzigkeit am
Sonntag, den 2. Oktober in der Markuskirche
Am Sonntag, den 2. Oktober, dem Erntedank- und zugleich Schutzengelfest, begingen unser Kaplan Mag. Dr. Krzysztof Jacek Kranicki in der Markuskirche gemeinsam mit den anwesenden Gläubigen zum zweiten Mal den Abend der Barmherzigkeit.
Diese Feier besteht aus insgesamt drei Teilen:
- Eine Stunde Anbetung, Impulse und Lobpreis ab 18.00 Uhr mit Beichtgelegenheit
- Sonntag-Abendgottesdienst ab 19.00 Uhr mit themenbezogener Predigt
- Gemeinsames gemütliches Beisammensein im Pfarrhof mit der Möglichkeit des Austauschs bezüglich verschiedener Themen und Interessen der Teilnehmenden.
Ziel des Abends der Barmherzigkeit ist es, Gläubige aus den Pfarren des Lavanttales und eventuell auch weiterer Pfarren jeweils am ersten Sonntag im Monat in der Markuskirche und im Pfarrhof unter dem Stichwort „Barmherzigkeit“ zu versammeln.
Anbetung, Impulse und Lobpreis:
Kaplan Kranicki begrüßte zunächst die Gemeinde ehe er das Allerheiligste in der Monstranz zum Volksaltar übertrug und inzensierte worunter eine feierliche Beräucherung zu verstehen ist. Sodann wurde die Feier mit einem Volksgesang, an der Orgel begleitet durch Organistin Frau Christina Kaufmann, eröffnet und die folgende Stunde stand schließlich ganz im Zeichen der Anbetung Jesu mit unterschiedlichen Gebeten, betrachtenden Texten und Liedern. Die musikalische Gestaltung hatte eine Gitarrengruppe um Pastoralassistentin und Krankenhausseelsorgerin Frau Eva-Maria Kölbl-Perner zusammen mit einem Violinisten inne. Schöne Gesänge, u.a. auch wieder solche aus Taizé, stellten dabei eine besondere Bereicherung der Feier dar. Zum Abschluss des ersten Teils beteten Diakon Andreas Schönhart und eine Jugendliche den Barmherzigen Rosenkranz.
Abendgottesdienst:
Nach erfolgter Einsetzung des Allerheiligsten im Tabernakel des Hochaltars feierte Kaplan Kranicki mit Diakon Schönhart und den Gläubigen den Abendgottesdienst in welchem die Predigt des Kaplans zum Thema Gottesbild einen besonderen Schwerpunkt bildete. Es ging darin im Wesentlichen um die Frage wer Gott für den Menschen eigentlich ist, nämlich zumeist jemand an den man ausschließlich Gebete richtet nur in Erwartung einer mehr oder weniger großen Hilfeleistung, und wer er eigentlich sein sollte, nämlich jemand dem man beispielsweise in Liebe begegnet.
Erwähnte Sing- und Spielgruppe übernahm auch die Gestaltung der Messfeier. Beim Auszug hörte man Orgelklänge, wie schon beim letzten Abend der Barmherzigkeit am 4. September ein Werk des Barockkomponisten Arcangelo Corelli.
Gemütliches Beisammensein im Pfarrhof:
Daraufhin begaben sich Interessierte wieder in den Pfarrhof um dort bei einer Agape ein gemütliches Miteinander zu erleben. Zur Sprache kam dabei auch schon das geplante Fest der Barmherzigkeit im April 2017.
Herr Mag. Bernhard Wagner
Anbetung – Impulse – Lobpreis
ab 18.00 Uhr
Abendgottesdienst ab 19.00 Uhr
Sozialprojekt „72 Stunden ohne Kompromiss“ von
Mittwoch, den 19. Oktober bis Samstag, den 22. Oktober
Schalt dich ein – 72 Stunden lang
Von 19. – 22. Oktober ging es in Wolfsberg wieder rund: Rund 41 Teilnehmer und Teilnehmerinnen beschäftigten sich im Rahmen des Jugend-Sozialprojekts „72 Stunden ohne Kompromiss“ intensiv mit dem Thema „Vielfalt Leben“ und haben sich selbstlos ins Geschehen gestürzt. Die „72 Stunden“ sind mit etwa 4000 Teilnehmerinnen und Teilnehmern die größte Jugend-Sozialaktion Österreichs und werden veranstaltet durch die Katholische Jugend Österreich in Zusammenarbeit mit der youngCaritas und Hitradio Ö3.
41 TeilnehmerInnen – fünf Projekte
Im Lavanttal hatten die Jugendlichen in fünf Projekten viel zu tun. So wurden beispielsweise durch den Verkauf von Schokopralinen und Fruchtgummitierchen 2.000 Euro für die Jugendaktion von missio Österreich gesammelt. Diese Spenden kommen Kindern in der ganzen Welt, sowie auch einigen österreichischen Projekten zugute und durch die FAIREN Produkte werden auch noch Kleinbauern und -bäuerinnen auf der ganzen Welt unterstützt. Eine andere Gruppe Jugendlicher begab sich in die Pflegeheime Wolfsberg und St. Paul für handwerkliche Tätigkeiten und um sich mit den BewohnerInnen zu beschäftigen. Außerdem wurde kurzfristig das „1 Kilo“ Projekt gestartet, wo die Teilnehmer und Teilnehmerinnen vor den Supermärkten standen und um haltbare Lebensmittel und Hygieneartikel baten, um bedürftigen Menschen in Österreich zu helfen. Bis Freitagabend wurden hunderte Kilogramm gespendet und zum Teil bereits an den SozialMarkt Wolfsberg überreicht. Der Rest wird im Laufe der kommenden Woche an verschiedene Hilfsorganisationen übergeben. Natürlich durfte während des ganzen Projektes das leibliche Wohl des Teams nicht vergessen werden, und es wurde eine „Kulinarische Vielfalt“ für uns zusammengestellt. Verschiedene Rezepte aus allen Ländern und Kulturen wurden gesammelt und als Grundstock für ein KJ-Kochbuch verschriftlicht. Daneben wurde die hungrige Meute kulinarisch verwöhnt. Eine weitere Gruppe kümmerte sich um die mediale Verbindung zur Außenwelt. Sie erstellte eine Sonderausgabe der KJ-Zeitung „Der Lavanttal-Prophet“ und versorgte die sozialen Medien mit Informationen über das Projekt. Die letzte Gruppe befasste sich mit den vielfältigen Sehenswürdigkeiten in der Stadt Wolfsberg, als Grundstock für einen künftigen KJ-Stadtführer.
Ehre, wem Ehre gebührt
Während des ganzen Projektes wurden die Gruppe von den ehrenamtlichen Gruppenleitern Monika Loibnegger und Dražen Marić, Zivildiener Martin Weber und Regionaljugendleiter Jakob M. Mokoru, begleitet und unterstützt. Ein besonderer Dank gilt der Kärntner Sparkasse mit Geschäftsstellenleiter Georg Kohler für die großzügige finanzielle Unterstützung und der Stadtpfarre Wolfsberg um Dechant Mag. Engelbert Hofer für die Gastfreundlichkeit im Pfarrzentrum. Es ist nicht selbstverständlich 41 Jugendliche 72 Stunden lang unter sein Dach zu lassen (ein Teil der TeilnehmerInnen übernachtete im Markussaal).
Ann-Kathrin Zarfl / Jakob M. Mokoru
Verkauf von Pralinen und Bio-Fruchtgummis am
Sonntag, den 23. Oktober, Sonntag der Weltkirche
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