MI-MA-Lager vom Montag, den 7. bis Mittwoch, den 9. Juli
Feier zum Gedenktag des Herrscherpaares
„Heinrich und Kunigunde”, die Heiligen Gründer
des Bistums Bamberg, am Sonntag, den 13. Juli
Unter diesem Leitwort gestalteten wir am 13. Juli einen Festgottesdienst zu Ehren des Heiligen Bamberger Herrscherpaares Heinrich und Kunigunde, die auch in unserer Kirche mehrmals dargestellt sind. Danach gab es eine Audienz vor der Kirche, wobei der Stiegenaufgang am Schulplatz zur „Kaiserstiege“ erhoben wurde. Unter einer Festfanfare der Stadtkapelle erschien das Kaiserpaar, dargestellt von Spielern der Markusbühne. Sie rezitierten einen Festprolog, verfasst von Mag. Igor Pucker und Heimo Töfferl, in dem viele Ereignisse aus der Geschichte unserer Stadt Gegenwart wurden. Nach einem feierlichen Segensgebet über die Stadt und dem „Te Deum“ waren alle Mitfeiernden zu einer Agape eingeladen, wo Wein und Kunigundis-Brezen serviert wurden.
Sechs-Tages-Reise nach BURGUND
vom Montag, den 14. bis Samstag, den 19. Juli
Als in unserer Pfarre für Sommer 2014 eine Burgund-Reise mit Besuch in Taizé angekündigt wurde, freute ich mich sehr, denn schon lange hatte ich den Wunsch, diesen Ort, mit dem ich ganz besondere Jugenderinnerungen verbinde, wiederzusehen. (Im Jahr 1978 und 1980 durfte ich mit unserem damaligen Kaplan Hofer und einer Gruppe Jugendlicher dort das Pfingstfest feiern).
Bereits am 2. Tag unserer Reise war es dann soweit. Ich war ganz aufgeregt und glücklich, als wir den Hügel zum kleinen Dorf Taizé hinauffuhren, und stellte gleich bei unserer Ankunft fest: Es hat sich (von einigen kleineren Umbauten abgesehen) nichts Wesentliches verändert. Genau wie damals waren jede Menge Jugendliche (insgesamt etwa 2500 – wie wir erfuhren) aus unterschiedlichsten Nationen in kleinen Gruppen versammelt – im Gespräch, bei Bewegungsspielen oder Gesang – ein buntes, lebendiges Bild von Kirche und Ökumene!
Nach einem netten Empfang durch zwei Jugendliche und einem Film über Taizé hatten wir bis zum Mittagsgebet etwas Zeit, die ich nützte, um das Grab des 2005 auf tragische Weise verstorbenen Gründers von Taizé, Frere Roger Schutz, zu besuchen. Anschließend nahm unsere Reisegruppe am Mittagsgebet teil, das aus vielen, lange wiederholten Gesängen sowie Lesungen und Gebeten in verschiedensten Sprachen besteht. Das Anstellen zum Mittagessen (eine gute halbe Stunde in praller Sonne) und das Essen selbst war (wie seinerzeit) ein Erlebnis für sich – Püree mit Weißbrot isst man nicht alle Tage – jedoch mit viel Schwung und guter Laune überreicht!
Danach hieß es auch schon wieder Abschied nehmen von Taizé, denn viele schöne romanische Kirchen in Burgund sollten noch von uns besichtigt werden. Am letzten Abend unseres Frankreich-Aufenthalts hatten wir jedoch noch Gelegenheit, das Abendgebet in Taizé mitzuerleben.
Für mich war dieses Wiedersehen mit Taizé sehr berührend. Es ist schön, dass dieses Zentrum der Jugend und der Ökumene nach wie vor (auch nach dem Tod von Frere Roger) Tausende von Jugendlichen anzieht und sie wohl alle auch auf irgendeine Weise prägt.
Für mich war dieser Besuch auch Motivation, künftig in unserer Pfarre wieder regelmäßig ein Taizé-Gebet anzubieten, und zwar im Sinne der Ökumene in der evangelischen Kirche.
Bei Dechant Hofer bedanke ich mich nochmals dafür, dass er mir insgesamt drei Mal das Erlebnis Taizé emöglicht hat!
Pass Frau Monika Wuggenig
Siehe auch: Jugendfahrt nach TAIZÉ 2014.
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